Traditionell ging es über das Fronleichnam Wochenende los zum diesjährigen Rescue Camp der DLRG OG Filder. Am Donnerstagmorgen fuhren wir mit Sprintern zu dem uns bekannten Zeltplatz mit See in der Nähe von Ulm. Nach der Ankunft musste erstmal das Material aus dem LKW ausgeladen werden, bevor wir mit dem Aufbau der Zelte beginnen konnten. In Teams bauten wir die Zelte auf und richteten uns in unserem Zelt ein. Nach einer Stärkung ging es bei Sonnenschein das erste Mal zur Abkühlung in den See. Wir hatten das neue Stand Up Paddle Board (SUP) dabei, welches uns gespendet wurde. Das SUP haben wir sofort ausprobiert und sind damit über den See gepaddelt. Abends lernten wir uns bei Kennenlernspielen besser kennen. Am nächsten Tag stand vormittags Ausbildung auf dem Programm. Zum einen erlernten wir die Grundlagen der Ersten Hilfe oder frischten unsere Kenntnisse auf, zum anderen wurde uns beigebracht, wie wir richtig mit dem Funkgerät umgehen. Während der Mittagshitze durften wir wieder in den See. Alle hatten großen Spaß, egal ob paddelnd auf dem Surfbrett, dem SUP, faul im Schlauchboot liegend oder durch den See schwimmend. Zum Rescue Camp gehören auch passende T-Shirts. Dieses Jahr haben wir die T-Shirts mit Sprühfarbe und Schablonen gestaltet. Kein T-Shirt gleicht dem anderen. Jeder hat sein eigenes, wunderschönes Unikat erschaffen. Nach einem leckeren Abendessen traten die Teilnehmer in Spielen gegen die Betreuer an. Spaß, Ehrgeiz und Lachen kamen an diesem Abend nicht zu kurz. Beim Auspacken der Schokolade mit Besteck und in Winterausrüstung ging es turbulent zu, so dass es nicht verwunderlich ist, dass das Besteck am Ende so verbogen war, dass man es nicht mehr zum Essen zu gebrauchen war. Mit Spaß und Challenges ging es am nächsten Vormittag bei der Olympiade weiter. Neben Teamgeist und Wissen, war auch Geschicklichkeit gefragt. Nachmittags war Ausbildung an der Reihe. Es ging um Erste Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall und wir lernten den Umgang mit diversen Rettungsgeräten im Wasser. Abends wurde gegrillt, damit wir gut gestärkt für die Nachtübung waren. Davon wussten wir Teilnehmer aber noch nichts. Uns wurde gesagt, dass wir einen Test schreiben, über das was wir während des Rescue Camps gelernt haben. Den Test haben wir etwas abseits vom Zeltplatz geschrieben. Doch danach ging es mit einer Übung weiter, wobei wir bei einem fiktiven Einsatzszenario in Teams unser gelerntes Können anwenden mussten. Am Ende wurde bei einer Feedback-Runde besprochen, was Gut lief und worin wir uns noch verbessern können. Die Betreuer waren die verletzten Patienten und konnten daher erzählen, wie es ihnen ergangen ist, als sie von uns versorgt wurden. Den aufregenden Abend haben wir am Lagerfeuer ausklingen lassen. Auch am Sonntag gab es wie jeden Morgen frisch gebackene Brötchen zum Frühstück. Gestärkt machten wir uns an die Arbeit unsere Sachen zu packen und die Zelte abzubauen und zu putzen. Bei dem heißen Wetter waren wir alle erschöpft als alles in den Autos verstaut war. Ein gelungenes Rescue Camp zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es auf der Heimfahrt leise in den Autos ist, weil nahezu alle schlafen. Das war dieses Jahr der Fall. Am DLRG-Heim in Leinfelden angekommen, packten alle nochmal mit an, um die Sachen zu verräumen, ganz nach dem Motto: Viele Hände, schnelles Ende!
Danke alle Betreuer für die Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Rescue Camps und an das hervorragende Küchen-Team für das leckere Essen!